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Ausgezeichnet: Preis für bestes Opernprogramm

"Preis der Deutschen Theaterverlage 2009" für das Musiktheater des Saarländischen Staatstheaters

Die Jury der Stiftung des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage hat ihren Theaterpreis dem Musiktheater des Saarländischen Staatstheaters zuerkannt. Mit dem Preis wurde das Staatstheater für beispielhaftes Engagement im Bereich Musiktheater ausgezeichnet.

In der Begründung für die Vergabe des Preises an das Saarländische Staatstheater wies die Jury darauf hin, dass es dem Musiktheater unter der Leitung von Generalintendantin Dagmar Schlingmann und Operndirektor Berthold Schneider gelungen sei, in der Verbindung von klassischem Opernrepertoire, neuem Musiktheater und Bühnenprojekten für den Theaternachwuchs einen gleichermaßen ambitionierten wie abwechslungsreichen Spielplan aufzustellen.

Dass dabei Produktionen des zeitgenössischen Musiktheaters eine herausragende Bedeutung beigemessen wird, hob die Jury besonders hervor. Die Europäischen Erstaufführung der Oper "Der Erste Kaiser" von Tan Dun und die Uraufführung des Projekts "Musikmaschine" von Ari Benjamin Meyers würden, als zwei von insgesamt acht Neuproduktionen, auf eindrucksvolle Weise den aktuellen Stand zeitgenössischen Komponierens für die Bühne repräsentieren.

Die Projektreihe "echtzeit", die sich immer wieder mit unbekannten oder neu zu entdeckenden Bühnenwerken auseinandersetzt, und eine Jugendarbeit, die in Form spartenübergreifender Projekte wie dem "Musikmaschine"-Projekt die Operngänger von morgen für das Medium Musiktheater begeistern will, würden, so die Einschätzung der Jury, das Bild eines zeitgemäß programmierenden, zukunftsorientierten Musiktheaters abrunden.

In diesem Sinn sei das Musiktheater des Saarländischen Staatstheaters ein herausragendes Beispiel dafür, wie erfolgreich Musiktheaterarbeit sein kann, die sich den Herausforderungen einer sich wandelnden Kulturlandschaft stellt und sie - allen Widrigkeiten zum Trotz - als Chance für eine lebendige Theaterarbeit begreife.

Der Jury gehörten die Dramatiker Theresia Walser, Oliver Bukowski, der Komponist Detlev Glanert sowie die Bühnenverleger Winfried Jacobs (Boosey & Hawkes Bote & Bock) und Thomas Maagh (Verlag der Autoren) an.

Die Preisverleihung fand am 1. Februar 2009 im Saarländischen Staatstheater auf der Bühne vor der Premiere von "Cavalleria Rusticana" / "Der Bajazzo" statt.


Mit seiner Spielplangestaltung ist Saarbrücken derzeit eines der interessantesten Musiktheater im Land.
Deutschlandfunk


Mit Aufsehen erregenden Produktionen ist es (...) in den letzten zwei Jahren gelungen, überregionale und internationale Aufmerksamkeit auf das Saarländische Staatstheater zu ziehen.
Das Opernglas


Erste Opern-DVD des SST: "Eis und Stahl" bei Arthaus Musik

Eis und Stahl

Wladimir Deschewow
Eis und Stahl
Arthaus Musik, ISBN 978-3-939873-63-1, Vertrieb: Weltweit


Musikalische Leitung: Will Humburg, Inszenierung: Immo Karaman
Bildregie: Brooks Riley, im Handel erschienen: September 2008


Ein Muss!

Die Wiener Zeitung über die DVD

 


 

Scarlatti-Erstaufführung am SST hoch gelobt

In einer Rezension des Deutschlandfunks heißt es:

"Eine Aufführung, die als Anfangsimpuls für die lange überfällige Scarlatti-Renaissance tauglich wäre." "Ein musikalischer Glücksfall". "Ein Inszenierung, die imstande ist, eine Brücke zu schlagen vom Heute in die Vergangenheit."

"Mit seiner Spielplangestaltung ist Saarbrücken derzeit eines der interessantesten Musiktheater im Land."

Die Opernwelt resümiert: "ein Füllhorn herrlicher Arien" (...) «Il Tigrane» braucht acht vorzügliche Sänger. Bemerkenswert, wie das Saarbrücker Staatstheater gastierende Spezialisten und Kräfte aus dem eigenen Ensemble zu einer Einheit ohne Schwächen formiert. (...) Ein schwelgerischer Abend. (...) Das Bühnenbild besteht ausschließlich aus mehreren Dutzend Luftballons in unterschiedlichen Größen und Farben. Sie liegen regungslos am Boden, dann steigen sie in unterschiedlichen Formationen mal eilig, mal majestätisch-langsam auf und ab wie Börsenkurse der Gefühle. Eine bestechende Idee, um Leupolds Regie-Konzept umzusetzen.

 


Drei Nominierungen des SST in der Opernwelt

Im aktuellen Jahrbuch der Zeitschrift "Opernwelt" wird das Saarländische Staatstheater von drei Kritikern in unterschiedlichen Kategorien als jeweils beste Leistung des Jahres nominiert: Nennungen erfolgten für die Produktion "Eis und Stahl" in den Kategorien "Wiederentdeckung des Jahres", "Regie des Jahres" (Immo Karman) und "Chor des Jahres". Darüber hinaus werden weitere drei Künstler des Saarländischen Staatstheaters für ihre herausragenden Leistungen genannt.